Reise 2005 - 2007 / Teil Paraguay & Uruguay

Es geht es ueber die im wahrsten Sinne des Wortes gruene Grenze nach Paraguay.


Das vertraumte Landleben begeistert mich natuerlich gleich.
In der Haupstadt Asuncion lebt auch bettelarm und reich Tuer and Tuer.

An einem dieser heissen Nachmittage kann es somit also schon sein, dass der Stadtparkbrunnen als Plantschbecken 'umfunktioniert' wird.


Die meisten Strassen sind auch geteert und das laesst mich gut und gerne von nord nach west und ost nach sued tuckern.

Fusae laeuft auch klasse und wird dementsprechend gepflegt und verwoehnt.
Die so beruehmten Iguazu Wasserfaelle haben's mir erst ueberhaupt nicht angetan.

Somit habe ich also einige Jesuitenruinen aus dem 16. Jahrhundert besichtigt und bin dann nochmals von der argentinischen Seite an die Iguazu 'ran -bummm!
Wow, das sind sie nun die Wasserfaelle wie ich sie mir vorgestellt habe.
Wassermassen stuerzen sich 90 meter in die Tiefe.
Insgesammt sollen es 275 einzelne Faelle sein.
Die unglaubliche Menge von 13.000 m3 Wasser pro Sekunde lassen mich beim absoluten Hoehepunkt, dem hufeisenfoermigen Teufelsschlund einfach nur staunen.
An einem winzigen Nebenwasserfall kann man auch plantschen und sich der Naturdusche hingeben bis es mir fast die Haut vom Schaedel zieht.

Bin ich froh dass ich nochmals hierher gefahren bin, somit ist es auch ein richtiger Anfang um das riesige Argentinien kennen zu lernen.

Es duerfen noch einige KM mehr sein, denn grad ist der Tachostand 'erst' auf 40.000 gerollt !?
:o)
Wohin, wer usw. ist eh klar - ende Monat wie gewoehnlich hier!


Danke fuer's reinschaun und ciao, ciao, wenn du mich bitte entschuldigst - der riesen Spielplatz namens WELT wartet da draussen auf mich!

 

November 2006

Uruguay
Argentinien

 

 

Bauernland, Metropolen &
'the motorcycle diary' !!!

Im Zick Zack nach Sueden.

Von den Iguazu Wasserfaellen im nordoestlichen Zipfel von Argentinien gehts zuerst ein Stueck nach Suedwest durch die Pampa.

Tja , aber irgendwie ueberhaupt nicht beeindruckt von der Stadt Corrientes geht es weiter durch grosse, flache, von Fluessen durchzogene Landschaften.

Die Temperaturen fangen hier nun schon an stark zu schwanken und die Unterschiede von Tag & Nacht, Sonne & Schatten, Trocken & Regen werden immer groesser.

Mit dem Grenzuebertritt nach Uruguay trage ich nun alle meine warmen Klamotten wie eine Zwiebel, Schicht fuer Schicht ueber einander.

Jene Sachen die nach einem Waschtag nicht 100% trocken sind, werden auf’s Moped gespannt und der Fahrtwind erledigt den Rest. Ich nenne es die faule Hausfrauen Waescheleine.


Uruguay empfinde ich wie ein unentdecktes Juwel im gnadenlosen Steinbruch der Reisenden. Herrlich schoene Weiten, sanft rollende Huegel, Baumalleen die das naechste Dorf ankuenden, tolle Staedte und vor allem sehr nette Menschen die nahezu unversaut vom Tourismus sind. Echte Motorradklassiker wie BSA, Ariel, Universal usw. aus den 40ern bekomme ich auch live zu sehen.

Eigentlich wollte ich nur einen kleinen Jausestop einlegen, aber 1. Kommt es anders und 2. Als man denkt.
So wird aus dem kleinen Stop ein richtiger Spaetnachmittagstratsch mit diesen lokalen bikern!



Die bebaute Landzunge mit dem namen ‚Punta del Este' waechst vom einstigen 70er Glamour zum Acapulco von Uruguay an.


Die Hauptstadt, Montevideo braucht aber dennoch keine Angst zu haben dass ihr der Rang abgelaufen wird, denn die besicht einfach mit historischen Bauten, den Regierungssitz, recht interessanten Flairs und den ca 2 mil Einwohnern.


Unweit davon gibt es auch Zuwanderungsgebiete wie die ‚neue Schweiz’ wo ich mir deren Welt natuerlich durch einen fast echten Schweizer Kaese betrachte.

Noch einen Stop im putzigen Colonia bevor es wieder nach Argentinien geht.


Unglaublich aber wahr – ich bin am selben fruehsommerlichen Tag ins weihnachtlich geshmueckte Buenos Aires!!