Reise 2005 - 2007 / Teil Kanada

Nach den ersten Wochen/Monaten USA reise ich also nach Kanada ein...

 

Juli 2005

USA Montana
CANADA Alberta, British Columbia
USA Washington

 

An der kanadischen Grenze muss ich meine Reise ganz genau schildern und nochmals von der anderen Richtung, denn verzollen will ich das Motorrad beim besten Willen nicht.

Schliesslich und endlich darf ich dann doch einreisen. Ufti, das waere um Haaresbreite daneben gegangen.

Im Sueden des kanadischen Bundesstaates Alberta erfahre ich einiges ueber die Steppenindianer und Dinos. Dieses Gebiet ist voll mit Ueberresten indianischer Kulturgueter und Fossilien die in praechtigen Museen praesentiert und beschrieben werden.

Die Gegend ist auch voll von Moskitos, welche blutruenstig schon fast im Chor - welcome back to Canada - summen.

Ich rueste mein Antimueckenspray Arsenal ordentlich auf und besichtige somit auch die Hoodoos (->) gelassen. Aetsch!

Obercool diese gut mannshohen (manche sogar ueber 3 Meter) Sandsteinformationen.

Ebenso cool auch wieder einmal mein timing.

Eines der groessten Motorradtreffen in Westkanada ist an diesem Wochenende hier in gang. Tja na klar - da bleibe ich doch gleich noch ein paar Tage.

Wieder tolle live Musik, supernette Menschen und viel gute Atmosphaere ist angesagt.

Dazu spielt sich alles in genialer Umgebung ab - den candian Badlands.

Am Samstag schreibe ich Fusae fuer die Show & Shine Ausstellung ein.

In die Kategorie Touring Bike passt sie meiner Meinung nach am besten. Die anderen 6Kat. sind ueberwiegend Harley Davidson bezogen.

Wir sind ja auf Tour, also ist Fusae ein Tourenmotorrad und einige 'metric'-Schrauben hat sie auch.

Als es aber zur Preisverteilung geht, traue ich meinen Augen und Ohren kaum. Sie macht tatsaechlich den 1. Preis !

Dazu werden wir noch extra fuer die weiteste Anreise ausgerufen und noch ein weiteres mal wird meine Reise unter tosendem Applaus sowie vielen bravo Zurufen der begeisteren Masse verkuendet.

Ich halt's nicht aus - ich bin mitten drin.

Lokales Zeitungsinterview und auch die Verlegerin der woechentlichen westkanadischen Bikerzeitung ist voll begeistert und interessiert.





Immer wieder quatschen mich Leute an, schuetteln mir die Hand, lassen mir div. Souveniers zukommen und erfreuen sich meiner Gegenwart.

Ich finds toll fuer Fusae, denn nun hat sie keinen Grund mehr zur Eifersucht wenn ich von Shanti (meinem 67er Motorrad daheim) vorschwaerme. Fusae hat nun eine 'Trophy'!

Einen Tag mit lokaler Begleitung verbringe ich in Calgary wo wir auch die alljaehrliche Stampede besuchen.

Rodeos, Pferdewagenrennen, div. Shows, Ausstellungen, Paraden, 8er-Bahnen & Karusselle, Cowboys, Buehnensternchen und alles unter dem Motto und lokalen Gruss - HOWDY !

Auf in die herrlichen Nationalprks. Banff, Yoho und Jasper.

Mit einem Israeli und das andere mal mit Bob aus Las Vegans teile ich den Camping, sodass wir uns unbeschwert einen Drink leisten koennen :-)) Ein paar Tage spaeter erreiche ich dann den Bundesstaat British Columbia wo ich am Begruessungstag gewaschen werde.

6 Stunden Fahrt in stroemendem Regen und ueber eine schoene aber scharfsteilauf und ab Strasse erreichen Fusae, Moses und ich dann aber doch im laufe der Tage Vancouver.

Ich kann das Salz des Meeres riechen und bin schlichtweg von der Stadt begeistert.

Sauber, gruen, einfach, abwechsulungsreich, multikulturell und interessant das ist Vancouver fuer mich. Man koennte Tage, Wochen, Jahre oder gar ein Leben lang hier verbringen.

Bevor es mir aber zu gut gefaellt, schippere ich per Faehre zur VancouverIsland.

Unfassbar und absolut happy sind das Paerchen Paroma & Raj und ich als wir vor unseren Enfield Motorraedern stehen.

So vergeht die Ueberfhart wie im Flug und bereichert den Tag ungemein. Die 2 sind zwar nur 2 Wochen unterwegs, haben aber fast gleichvielaufgepackt wie ich.?

Am Pacific Rim der Vancouver Island ist es dann soweit.

Nicht nur dass hierzu meiner Ueberraschung (ist ja recht kuehl) das Wellenreiten einweitverbreitetes Hobby ist. Viel mehr - ein grosser Abschnitt meiner Reise ist vollbracht.

Von Coast to Coast und gute 10.000 KM - Yippie, Jeah !!!!

Ein paar Tage und viele tolle Erlebnisse spaeter besuche ich die nette Stadt Victoria. Meine Reise erfaehrt einen Wendepunkt. Ich leiste mir tolle Lautsprecher fuer meinen CD Player.

Das Campieren ist revolutioniert und noch viel toller als zuvor. Das Gepaeck nicht mal erheblich groesser, denn die Boxen sind zusammenklapp bar und echt kompakt. :-)

So erkunde ich auf Schusters Rappen die Umgebung. Wandere durch herrliche Provinc Parks und auch zu einem der hoechsten Gipfel. Wie immer lohnenswert. Blick ueber Victoria und sogar bis nach America. (Vancouver Island)Ein paar Tage spaeter nehme ich die Faehre dorthin und flippe fast aus, denn ich bekomme problemlos ein weiteres mal einee 3monatige Aufenthaltsgenehmigung.

 

Seit dem 9. Sept. sind's normalerweise nur 90 Tage pro Jahr und nicht pro Einreise. Somit kann's ohne Eile weiter gehen. Fast schon heimelig fuehle ich mich bei den 'verrueckten & faulen' Amis.

 

Mehr dazu im Teil USA II